Wichtigstes Ziel der Hauptschule sei es, so Schulleiter Karl-Heinz Brubach, die Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten. Hierzu würden ab der achten Klasse in Zusammenarbeit mit der Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH Projekte durchgeführt, bei denen die Schüler verschiedene Lehrberufe kennenlernen und ihre eigenen Stärken und Schwächen ermitteln könnten. In der zehnten Klasse sammelten sie dann im Rahmen eines Jahrespraktikums einen Tag pro Woche erste Erfahrungen im Berufsleben.
Beim Rundgang durchs Gebäude konnten sich die CDU-Mitglieder von der gelungenen Sanierung überzeugen. Neben den Klassenräumen stehen den rund 290 Schülern verschiedene Fachräume zur Verfügung. Brubach betonte, dass die Jungen genau wie die Mädchen im Fach Hauswirtschaft unterrichtet und die Mädchen ebenfalls im Werkunterricht verschiedene Maschinenführerscheine erwerben würden.
Er zeigte der Gruppe die Holz- und Metallwerkräume und wies darauf hin, dass es in Zusammenarbeit mit Firmen im Rahmen von Schulprojekten gelungen sei, einen Schweißplatz zu pflastern und eine Remise zu errichten.
Besondere Erfordernisse habe die gebundene Ganztagsschule mit sich gebracht, so Brubach. So konnten sich die Besucher nicht nur das Mensagebäude mit dem Speisesaal und den Räumen für die vielfältigen Aktivitäten während der Mittagspausen anschauen, sondern auch eine Lehrerstation. Hier hätten die Lehrer die Möglichkeit, beispielsweise ihren Unterricht vorzubereiten oder Klassenarbeiten zu korrigieren.
Einen Vorteil habe die gebundene Ganztagsschule für die Schüler: die Schulbücher könnten in der Schule bleiben, denn Hausaufgaben gebe es nicht mehr.








