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Nachrichten
24.08.2017, 15:00 Uhr
„Ehrenamt ist das Markenzeichen unserer Region“
Johannes Röring blickt auf seine Fahrradtour im Zeichen des Ehrenamtes zurück
Ehrenamtliches Engagement ist wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt - besonders im ländlichen Raum. In der Zeit vom 9 bis 18. August  war ich deshalb mit dem Fahrrad in den 12 Städten und Gemeinden meines Wahlkreises unterwegs, um mir von der ehrenamtlichen Arbeit ein Bild zu machen, den Ehrenamtlern meine Anerkennung auszusprechen sowie mit ihnen über ihre Arbeit ins Gespräch zu kommen.
 
 Die Freiwillige Feuerwehr ist ein Vorzeigeobjekt für  das Ehrenamt in unserer Region. Deshalb habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, die Freiwillige Feuerwehr in mehreren Orten zu besuchen.  Im ländlichen Raum steht die Feuerwehr vor ganz anderen Herausforderungen als in vielen anderen Regionen des Landes.  Die Feuerwehr leistet gute Arbeit, weil sie mit den Kommunen, mit benachbarten Löschzügen oder in manchen Fällen auch mit den niederländischen Feuerwehrkräften gut zusammenarbeitet. Ich bin froh, dass die Freiwillige Feuerwehr bei uns so eine gute und professionelle Arbeit leistet und jedem von uns damit ein Stück Sicherheit schenkt.
 
Es gibt viele Wege, um die Geschichte und die Traditionen unserer Region zu wahren. Bei den Besuchen in mehreren Heimathäusern habe ich erfahren, wie unterschiedlich die Heimatvereine ihre Ziele anpacken. Der Heimatverein Werth setzt beispielsweise auf Veranstaltungen, die auf ihre Arbeit aufmerksam machen. Einen anderen Weg hat zum Beispiel der Heimatverein Südlohn eingeschlagen, der ein breites Online-Angebot aufgebaut hat und die Geschichte der Gemeinde somit auch digital verbreitet. Dank der Arbeit der Heimatvereine wissen wir, wo wir herkommen. Sie leisten einen großen Beitrag für die lebendige Geschichte unserer Region.
 
Unsere Sportvereine haben eine ganz zentrale Rolle in unserer Gesellschaft. Im Rahmen meiner Fahrradtour habe ich daher auch verschiedene Sportvereine, zum Beispiel Fußballer, Reiter oder die Bundesliga-Sportschützen aus Raesfeld, besucht. Ich habe aus erster Hand erfahren, wie sich das Ehrenamt im Sport entwickelt. Thema waren dabei auch die Hindernisse, mit denen sich Trainer und Vereinsverantwortliche auseinandersetzen müssen. Gerade der Sport hat eine große Kraft, Menschen zu verbinden. Sportvereine sind unverzichtbar für eine lebendige Gemeinschaft.  Nur mit unserer Unterstützung können wir sicherstellen, dass die Sportvereine auch in Zukunft ein wichtiger Teil unserer Gemeinschaft sind.
 
Ich bin stolz darauf, dass unsere Region den Flüchtlingen in Not so tatkräftig zur Seite gestanden hat. Das haben wir nur dank der aufopferungsvollen Arbeit der ehrenamtlichen Helfer geschafft.  Aus diesem Grund habe ich auch einige Stellen der Flüchtlingshilfe besucht, um ihnen zu danken, aber auch um mit ihnen zu diskutieren. Wie klappt die Rückführung? Wie läuft die Integration, vor allem am Arbeitsplatz? Wie müssen wir die Verfahren in Zukunft verbessern? Die Ehrenamtler in der Flüchtlingshilfe sind ein wichtiger Ansprechpartner für die Politik, um Probleme zu erkennen und um Probleme zu lösen. Dazu gehört auch eine sachliche Diskussion darüber, wie Asyl, Einwanderung und Integration in unsere Gesellschaft in Zukunft aussehen soll. Ohne das Ehrenamt können wir die Herausforderungen in der Flüchtlingshilfe nicht meistern.
 
Ich habe viel über die ehrenamtliche Arbeit, aber auch über die Herausforderungen des Ehrenamtes erfahren. Wir müssen dafür sorgen, dass Ehrenamt attraktiv bleibt - auch für junge Menschen. Der fehlende Nachwuchs, bürokratische Hindernisse und fehlende Ansprechpartner für das Ehrenamt  sind Probleme, die wir anpacken müssen. Nur so schaffen wir es, dass Ehrenamt mit der Familie und dem Beruf unter einen Hut zu bringen ist. Der stetige Austausch zwischen Ehrenamtlern und Politik ist entscheidend, um die Probleme, die die Ehrenamtler haben, auch zu lösen.
Neben den Wünschen und Hoffnungen der Ehrenamtler an die Politik ist mir besonders die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements in unserer Region im Gedächtnis geblieben. Die vielen Ehrenamtlichen bei uns leisten einen großen Beitrag für unsere spannende und abwechslungsreiche Region.  Außerdem ist es schön zu sehen, dass sich Menschen dafür begeistern können, sich für andere Menschen einzusetzen.  Das Ehrenamt wird nicht mit Geld bezahlt, es wird mit einem guten Gefühl bezahlt.  Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz würde vieles nicht so funktionieren, wie wir es gewohnt sind. Deshalb möchte ich mich nochmal bei Ihnen allen bedanken - weil Sie mich alle so herzlich empfangen haben und mir leidenschaftlich Ihr Ehrenamt vorgestellt haben. Aber ich möchte mich vor allem für Ihre tolle Arbeit bedanken. Für die Stunden, die Sie anderen Menschen schenken und damit einen außergewöhnlichen Beitrag zu unserem Zusammenleben leisten. Vielen Dank!
 

Viele tolle Bilder sehen Sie in der Bildergalerie. Weitere folgen.